DNLA Analyseverfahren für die Personalentwicklung

DNLA – Discovering Natural Latent Abilities

DNLA steht für das Entdecken und Entwickeln natürlich vorhandener Potenziale. Wenn man es mit einem Wort sagen möchte, dann passt "Erfolsprognose" als Beschreibung für die DNLA Potenzialanalyseverfahren am besten.

DNLA beantwortet die Fragen:

  • Hat der Teilnehmer alle nötigen Soft Skills, für zukünftigen Erfolg?
  • Welche Faktoren stehen da vielleicht noch im Weg?
  • Welche Maßnahmen fördern und entwickeln diese identifizierten Faktoren?

Der Mehrwert entsteht dabei hauptsächlich dadurch, dass die Teilnehmenden ihre Sozialen Kompetenzen im Vergleich zu den Besten aufgezeigt bekommen und mögliche Engpässe erkannt werden. So können Fördermaßnahmen wesentlich gezielter eingesetzt werden, wodurch Produktivität und Leistungsvermögen der Betroffen steigen.
Bei Zustimmung des Teilnehmenden erhält auch der/die Vorgesetzte die entscheidenden Informationen, um ihn leistungsfördernd zu unterstützen.

Welche Fragen werden gestellt und warum?

Den Ursprung von DNLA geht auf eine Studie am Max-Planck-Institut in München zurück, in der Dr. Wolfgang Strasser unter der Leitung von Prof Dr. Dr. Dr. Johannes Brengelmann untersucht hat, ob erfolgreiche Menschen auf bestimmte Fragen anders antworten als weniger erfolgreiche Menschen. Die Fragen, bei denen ein signifikanter Unterschied im Antwortverhalten festgestellt wurde, bilden bis heute die Grundlage zur Entdeckung der Erfolgsfaktoren. So kann jeder feststellen, wie seine Erfolgsfaktoren im Vergleich zu der Gruppe der Erfolgreichen entwickelt sind und wo er oder sie sich noch steigern sollte um noch erfolgreicher zu werden.

Erfolgreiches Personal einstellen und entwickeln

DNLA liefert die relevanten Daten für die Personal-Auswahl und -Entwicklung. Es werden die zwischenmenschlichen Fähigkeiten erhoben, die nachweislich am stärksten zum beruflichen Erfolg beitragen.

Anwendung

Bewerberinnen und Bewerber, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können das fragebogengestützte Verfahren online beantworten und so im Vergleich zu den Besten ihre Erfolgsfaktoren in folgenden Bereichen erheben:

  •  Soziale Kompetenz
  •  Führungskompetenz
  •  Vertrieb und Umgang mit Kunden
  •  Teamleistung / Gesamtbetriebsleistung

Für die unterschiedlichen Herausforderungen der Personalentwicklung stehen unter anderen folgende Werkzeuge zur Verfügung:

DNLA ESK – Erfolgsprofil Soziale Kompetenz

Das Modul ESK misst:

  • Leistungsdynamik: Eigenverantwortlichkeit, Leistungsdrang, Selbstvertrauen, Motivation
  • Interpersonales Umfeld: Kontaktfähigkeit, Auftreten, Einfühlungsvermögen
  • Erfolgswille: Einsatzfreude, Statusmotivation, Systematik, Initiative
  • Belastbarkeit: Kritikstabilität, Misserfolgstoleranz, Emotionale Grundhaltung, Selbstsicherheit, Flexibilität, Arbeitszufriedenheit
  • Zusatzfaktoren: Genderkompetenz, Diversitykompetenz, Interkulturelle Kompetenz, Führungswille und Führungsfähigkeit

DNLA MM – Management Modul

Das Modul MM misst folgende Parameter im Bereich Management:

  • Führungsqualität: Autorität, Delegation, Einbeziehung, Legitimation, Leistungsforderung, Mitarbeiterentwicklung, Selbstvertrauen, Verantwortung für Mitarbeiter
  • Kooperation und Konsens: Einfluss, Identifikation, Image, Kommunikationsbereitschaft, Konfliktverhalten, Konsensbildung, Kooperation, Machtverhalten, Personenorientierung, Teamarbeit
  • Unternehmerisches Denken: Anspruchs-Niveau, Informations-Verhalten, Entscheidungsfreude, Innovation, Qualitätsbewusstsein, Risikoverhalten, Systematik

DNLA LQ – Leadership Qualities

Das Modul LQ ermittelt bei Ihren High Potentials, die für Führungsaufgaben vorgesehen sind, das derzeitige Niveau der dazu notwendigen sozialen Kompetenzen und Führungspotenziale.

DNLA VKP – Verkäuferisches Potenzial

Das Modul VKP misst Wissen über Verkauf und dessen Phasen

  • Kontakt zum Kunden herstellen
  • Aufmerksamkeit des Kunden halten)
  • Analyse von Kundenbedürfnissen)
  • Angebotserstellung
  • Prüfung, ob das Angebot die Kundenbedürfnisse möglichst zu 100% erfüllt
  • Abschluss

DNLA MSS – Managerial Stress Survey

Berufliche wie private Einflüsse können zu starken Belastungen führen. Stress bzw. subjektiv empfundene Stressauslöser kann man nicht gänzlich abschalten, aber man kann besser mit ihnen umgehen. Dazu erfasst das Modul MSS die folgenden Arten von Stress:

  • Einfluss von Arbeitsumfeld und Arbeitsbelastungen
  • Subjektiv empfundene Stressauslöser
  • Soziales Umfeld / Organisation / Vergütungen
  • Anzeichen von akutem Stress
  • Symptome von chronischem Stress
  • Veränderungen der Persönlichkeit und des Verhaltens

Daraus liefert das Verfahren konkrete Handlungsvorschläge.

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