Die Multis kommen!
Jeder Mensch ist ein multidimensionales Geschöpf. Die fünf Haupt-Dimensionen, in denen der Mensch existiert, wahrnimmt, sich bewegt und aus denen heraus er agiert und reagiert, sind:
- Physischer Körper
- Vitaler/ energetischer Körper
- Emotionaler Bereich
- Mentaler Bereich
- Spiritueller Bereich
Der „gesunde“ Mensch hat, sofern er sich in einem entspannten, aggressionsfreien Zustand befindet, Verbindungen zwischen diesen Dimensionen. Multis erleben die Verbindung zwischen den Dimensionen stärker als die Menschen mit den linear strukturierten Hirnen, hier „Linearos“ genannt.
Die Entwicklung des Menschen reagiert auf das, was in vorherigen Generationen für Innovation und gutes Leben sinnvoll war. Die Entwicklung des Computers und des WorldWideWeb, ist ein Abbild der Entwicklung des Menschen. Der Mensch gestaltet seine Umwelt nach den Prinzipien, die er bei sich selbst vorfindet. Er projiziert sozusagen sein eigenes System, sein Inneres, nach außen. Das www hat die Grenzen von Zeit und Raum aufgelöst. Information ist sofort an jedem Ort verfügbar. Dieses sprunghafte, modulare System ist den neuen Hirnstrukturen „abgeguckt“. Genauso denken die Multis.
Wenn wir Kinder beobachten, die ein einziges Mal von Mutter oder Vater den Umgang mit dem Computer und dem Internet gezeigt bekommen und dann sofort (manchmal sogar besser als die Eltern) die Strukturen nutzen können, dann liegt dies an der Ähnlichkeit ihrer eigenen Denkstrukturen mit dem modularen System des Webs.
Wie unterscheiden sich nun die Multis von den „Linearos“?
Multis können im Denken Zeit und Raum überwinden, sie denken vernetzt, modular und sprunghaft.
Multis sind stärker mit ihrem spirituellen Bereich, in dem sich die mentale Intuition befindet, verbunden bzw. erhalten stärker die Impulse aus diesem Bereich. Diese Impulse sagen ihnen was eigentlich gut ist für sie und lenken sie in die richtige Richtung.
Jungen Multis fehlen häufig Handlungserfahrungen. Wenn sie auf Widerstände stoßen, können sie nicht immer gut damit umgehen. Sie haben das Gefühl, man wolle sie von ihrem Weg abbringen. Jungen Multis fehlen an dieser Stelle kommunikative Fähigkeiten, um ihre Belange friedlich durchzusetzen und auch auf das Gemeinwohl zu achten.
Multis weisen ihrem Körper nicht mehr so viel Bedeutung bei wie frühere Generationen. Sie finden ihn wichtig, um bestimmte Dinge zu erreichen, sie kleiden ihn gut und nutzen ihn als Tool ihrer Persönlichkeit, das gleichberechtigt ist mit den geistigen Anteilen, die sie spüren. Linearos fragen an dieser Stelle vielleicht „welche geistigen Anteile?“ Genau darin liegt einer der Unterschiede. Multis nehmen sich selbst in mehr Anteilen wahr.
Multis fühlen sich unabhängiger und selbstbestimmter. Sie verlassen die „Gefangenschaft der Gemeinschaft“. Wenn die Gesellschaft nicht zu ihrem Wesen und ihren Zielen passt, dann wird sie eben verlassen. Der Linearo würde das nicht so schnell wagen, da er sich mehr in einer Abhängigkeit zur Gemeinschaft wähnt als der Multi. Der Linearo will sich in kritischen Situationen durchsetzten (Kämpfen, dominantes Auftreten, Drohen), der Multi geht einfach.
Multis sind schneller in der Auffassung. Wenn sie von einem Linearo etwas erklärt bekommen, denken sie zuweilen: Wieso kommt er nicht auf den Punkt. Was soll das „Drumherumreden“? Manchmal fallen sie dem Sprecher einfach ins Wort weil „ich es nicht mehr aushalte, zuzuhören, obwohl ich schon lange weiß, was der andere sagen will“.
Multis haben einen erweiterten Wahrnehmungsapparat zur Verfügung, weil sie die Dimensionen miteinander verknüpft haben. Deshalb sehen sie mehr als Linearos. Die Entdeckung der Spiegelneuronen hat uns einen ersten Eindruck gegeben, wie man sich das Innenleben eines Multis vorstellen kann. Weit über das hinaus, was uns die Spiegelneuronen ermöglichen, können Multis hinter die Fassade sehen. Sie haben ein Wahrnehmungsorgan, das das gesprochene Wort und das gedachte Wort des Sprechers vergleicht und Diskrepanzen herausfiltert. Kurz gesagt: Sie können sehen, wenn jemand lügt, wenn Denken, Fühlen und Sprechen oder Handeln nicht übereinstimmen.
Viele der Multi-Eigenschaften tragen auch die Linearos bereits in sich. In unseren Seminaren und Workshops wurden einige Techniken und Übungen vorgestellt für:
- Wahrnehmung auf die 5 Dimensionen erweitern
- Emotionale Intuition und höhere mentale Intuition unterscheiden. (Siehe Artikel Christa Mesnaric, managerSeminare Juli 2009)
- Den Kanal zur eigenen Intuition nutzen und zu einer eigenen Fragestellung eine Lösung erhalten.





